Eisenbahn-Ausbesserungswerk Oppum

Das heutige Werk Krefeld der „DB Fahrzeuginstandhaltung“ wurde 1892 als „Werkstätten-Inspektion Oppum“ der preußischen Staatsbahn eröffnet. Die Anlage ist bis heute als Werk der DB Fahrzeuginstandhaltung in Betrieb.

Sehenswert sind die langgestreckten Inspektionshallen, der Wasserturm und der Blick ins Werk, von der Brücke in Oppum.

Rheinhafen Krefeld

Im November 1905 nahm der neu erbaute „Crefelder Rheinhafen“ seinen Betrieb auf. Der Hafen entstand rund 7km vom Stadtkern Krefelds entfernt. Seine Entstehungsgeschichte ist eng mit dem Kanalisationsprojekt des Rhein Maas Schelde Kanals verknüpft.

Sehenswert ist die Hafeneinfahrt, die historischen Lagergebäude auf dem Hafenkopf, die Drehbrücke, Mühlengebäude und die Seifenfabrik, allesamt aus der Entstehungszeit des Hafens um 1906, ein einmaliges und hochrangiges Denkmalensemble in Krefeld.

Lagergebäude Rheinhafen

Eines der Wahrzeichen der Stadt Krefeld sind die stolzen Lagergebäude auf der Halbinsel des Krefelder Rheinhafens. Wer immer mit dem Auto oder Fahrrad die Rheinbrücke quert, wirft automatisch einen Blick darauf. Sie erzählen aus der Zeit, als sich die Stadt Krefeld von Samt und Seide löste. Neues Gewerbe sollte hier Platz finden. Und dazu entstand eines der modernsten Logistikzentren seiner Zeit.

Sehenswert sind die beiden Lagergebäude auf dem Hafenkopf. Sie sind allerdings bisher nicht zugänglich. Die beste Perspektive ergibt sich zur Zeit von der Rheinbrücke oder der Hafen-Drehbrücke.

Hafenbahn

Die Hafenbahn des Rheinhafens gehörte zum Infrastrukturprojekt „eigener Hafen“ der Stadt Krefeld. Es entstand dazu in Linn, an der Grenze zu Uerdingen, ein Verschubbahnhof, der auch als Übergabepunkt zur Staats- Eisenbahn diente..

Sehenswert sind die erhaltenen Bauten, das Betriebsgebäude und die Dampflok-Remise. Das Stellwerk wurde allerdings bereits abgerissen.

Hauptbahnhof

Für den 1907 neu eröffneten Krefelder Hauptbahnhof lieferte der Architekt und Eisenbahn-Baubeamte Karl Biecker den Plan. Er hatte zuvor einen prächtigen Entwurf für den 1902 eröffneten Koblenzer Hauptbahnhof vorgelegt. Krefeld sollt einen formschönen, aber auch der preussischen Eisenbahn und der Bedeutung Krefeld angemessenen stattlichen Staatsbahnhof erhalten. Der Hauptbahnhof schließt die Verlängerung des Ostwalls ab.

Sehenswert ist der Bahnhof und insbesondere die Bahnsteighallen.

Höherlegung der Eisenbahn, die Brückenlandschaft Hauptbahnhof

Jeder Krefelder kennt sie, die vielen Eisenbahnbrücken der Innenstadt. Der Bahnkörper wird nun oftmals als eine störende Trennung zwischen der Innen- und der südlichen Stadt wahrgenommen.

Die Höherlegung der Gleise über das Straßenniveau waren aber enorm wichtige Bausteine beim Ausbau Krefelds zur „modernen Stadt“. Sie folgte damit den Vorbildern anderer europäischer Großstädte wie Köln, Berlin, Wien oder Paris. 

Sehenswert ist die gesamte Brückenlandschaft rund um den Hauptbahnhof.

Südbahnhof

Einer der interessantesten Bahnhöfe Krefelds ist der zweite Südbahnhof. Er war ein Regionalbahnhof und diente der Crefeld- Kreis-Kempener Industrie-Eisenbahn als der südliche städtische Haltepunkt. Der erste Südbahnhof lag von der Bahnlinie aus gesehen ursprünglich zur Innenstadt hin, die Bahnstrecke führte ebenerdig über den heutigen Ring bis zum Nordbahnhof.

Sehenswert ist der Bahnhof selbst, heute in Nutzung als das Werkhaus Krefeld.

Bahnbetriebswerk Krefeld

Das Werk wird heute als BW-Krefeld unter der Regie eines privaten Betreibers für die Instandhaltungen von Lokomotiven, Revisionen, Abnahme und Untersuchung elektrischer Lokomotiven, Versorgung mit Betriebsstoffen wie Sand, Spurkranzschmierung, aber auch Stillstandswartungen an Elektro- und Diesellokomotiven benutzt.

Das Werk kann zur Zeit nicht besichtigt werden, der Einblick in das Gelände ist nicht möglich.

Crefeld- Kreis-Kempener Industrie-Eisenbahn „Schluff“

Nachdem 1849 die Eisenbahn die Stadt Krefeld erstmals berührte, brach ein neues Zeitalter an. Die Menschen waren elektrisiert von der Zukunft des Verkehrs.

Kleineren Städten und Landkreisen um Krefeld herum war das enorme Potential des Eisenbahnverkehrs natürlich nicht entgangen. Man wollte gar nicht auf den Anschluss warten, sondern wurde mit der Gründung einer Industrie-Eisenbahn selber aktiv.

Sehenswert sind die erhaltenen Strecken und wenn sie schlurft, die Ausflugbahn „Schluff“

Nordbahnhof

Der älteste erhaltene Bahnhof Krefelds ist heute der unter Denkmalschutz stehende Nordbahnhof. Er war ein Regionalbahnhof und diente der Crefeld- Kreis-Kempener Industrie-Eisenbahn als nordwestlicher Haltepunkt im Norden der Stadt.

Sehenswert ist der Bahnhof, die Gleisanlagen und die Bahnsteigüberdachung.